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Filmbeiträge
Zeitungsartikel

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Extraschicht, Dortmund
Mit freundlicher Genehmigung des WDR.

X-Mas Rock 2016 – Fitches / The Roughtones /Mandrake’s Monster – Rohrmeisterei (Schwerte) – 26.12.2016

Kurz vor Jahreswechsel sollte es am zweiten Weihnachtsfeiertag musikalisch dann doch noch einmal hoch her gehen, denn die Crew von Rost:licht lud zum „X-Mas Rock 2016“ in die Rohrmeisterei nach Schwerte. Wie der Zufall es so wollte wurden die Festtage sowieso für Verwandtenbesuche genutzt, so dass die Anreise dieses Mal – dank Fußmarsch – ohne Parkplatzsuche funktionierte.

Da die Fitches aufgrund der bisherigen Berichte und Reviews hier ja mittlerweile quasi unsere Hausband sind, könnten wir uns den Auftritt der vier Stoner-Rocker aus Unna natürlich nicht entgehen lassen und standen somit um Punkt 8 direkt in der ersten Reihe… was aufgrund der recht mageren Besucherzahlen von fb_img_1483028820060ungefähr 100 Konzert-Gästen auch nicht schwierig war – hier direkt einmal vorab, alle die überlegt hatten das Konzert zu besuchen, dann aber doch nicht aufgetaucht waren, sollten sich erstens schämen und sind zweitens selber schuld, da sie einen der geilsten Konzertabende (seit es Weihnachtsfeiertage gibt) verpasst haben!

fb_img_1483028813262Also dann, los geht`s… die besagten Fitches betraten gut gelaunt die phantastisch große Bühne der Rohrmeisterei und spätestens als Sänger Dennis Steinhoff die ersten Töne des Openers „Where I’m` From“ anstimmte brachen alle Dämme bei der kleinen, aber mehr als feierwütigen Party-Gemeinde. Logisch das hier so einiges an Energie in den Beinen steckte, waren die drei zuvor verbrachten Tage doch von unzähligen Schlemmereien und viel zu viel Süßwaren geprägt worden!… oder lüge ich hier etwa?

Songs wie „Mr. Suicide“ durften natürlich genauso wenig fehlen, wie „Nuclear Monkey“ oder „Bang Your Drums“ und besonders Schlagzeuger Alessandro und Sänger Dennis schienen am Montag Abend ganz besonders Bock zu haben… nicht das Peter an der Gitarre oder Herr Figge am Bass einen gelangweilten Eindruck machten, aber Alessandro verlor als Erster sein Shirt und damit die letzten Hemmungen und Dennis brachte die größten Bewegungsmuffel (mich eingeschlossen) nicht alleine dank seiner Ansagen zum kollektiven „mitwippen“!fb_img_1483028835406

Da die Jungs an dem Abend aber nicht alleine aufspielten, war nach gut einer Stunden leider schon wieder Schluss und wir nutzten die anschließende Umbaupause um das reichhaltige Merchandising Angebot zu begutachten, uns mit dem „Love Music – Fuck Cancer“ Beutel und so einigem schicken Zeugs einzudecken und die Fitches einmal artig zu drücken, das obligatorische Beweisfoto natürlich inbegriffen… mehr geht nun wirklich nicht!

Direkt im Anschluss folgten dann die Herren von The Roughtones, über welche ich zwar durch meinen Kollegen Lars (der mich in meinen alten Dortmunder Zeiten wunderbar begleitet fb_img_1483028842439und mit mir so manche „Wemserkneipe“ auf einen „Absacker“ unsicher gemacht hatte) schon so einiges erzählt bekommen hatte, bisher jedoch noch nie in den Genuss eines Konzertes gekommen war.

In den darauffolgenden gut sechzig Minuten boten uns Sänger Kurt Martin, Schlagzeuger Chris, der Gitarrenmann Dr. Mad und Aushilfs-Basser Kai alles, was man an einem solchen Abend verlangen durfte… von klassischen Rock-Songs bis zu entspannten Parts, von bluesigen Einlagen bis zu den Zugaben, die selbst mir The Roughtones Rookie bekannt vorkamen – okay, wer kennt „I Believe In Miracles“ oder den „Sommertime Blues“ denn auch nicht… aber geschenkt, es war schließlich ein in sich stimmiger und gelungener Auftritt, inmitten leider zu dem Zeitpunkt bereits wieder sinkender Besucherzahlen.

Die größte Überraschung des Abends brachten uns dann die Niederländer von Mandrake’s Monster, die extra den langen Weg von Enschede in den Ruhrpott angetreten waren um uns alle zu später Stunde noch einmal richtig in Wallungen zu bringen! Da ich von den Jungs vorher noch nichts gehört hatte, erwartete ich erstmal nichts, wurde aber schon bei der ersten Nummer so dermaßen mitgerissen, dass ich nach dem Gig direkt nach dem Album fragenfb_img_1483028856735 musste… leider werde ich mich wohl noch ein wenig gedulden müssen, aber aufgeschoben ist ja schließlich nicht aufgehoben.

Sänger Martin begrüßte die verbliebene Menge in reinstem Hochdeutsch, was mich erst irritierte, ich aber dann mit Bestürzen feststellen musste, das ich hier schlecht recherchiert hatte… kam der Sänger doch aus Mengede und nicht aus unserem entspannten Nachbarstaat.

Stimmlich bewegen sich die Mandrake’s Monster irgendwo zwischen Incubus und den Jungs von Faith No More, was ja wohl mehr als eine Auszeichnung ist! Also mal ehrlich gesagt, was Martin, die Gitarristen Alex und Peter, Basser Sem und Schlagzeuger Mart zu bieten hatten war eine ordentliche Portion Indie-Rock – nicht umsonst sind die Jungs in Holland mittlerweile bereits nicht mehr nur ein Geheimtipp… und womit? Mit Recht!

Aber auch wenn alle Gäste an dem Abend noch die halbe Nacht hätten weiter feiern können, so geht leider auch die beste Veranstaltung einmal zu Ende und die Mandrake’s Monster verabschiedeten sich nach mehreren Zugaben, dem abgefahrensten Schlagzeug-Solo das ich je gehört bzw. gesehen habe und beinahe 1 ½ Stunden überschwänglicher Spielfreude von der Bühne… Respekt, ihr habt seit heute mindestens zwei neue Fans!

fb_img_1483028849925Somit ging nach über vier Stunden ansprechender Rockmusik ein zweiter Weihnachtsfeiertag fulminant zu Ende und der sich durchaus hinziehende Rückweg (versucht mal Nachts in Schwerte ein Taxi zu bekommen… geht mal gar nicht!) war geprägt von angeregten Gesprächen über das „X-Mas Rock“ Fest.

Ein besonderer Dank geht auf jeden Fall an den Veranstalter Jörg Rost und seine Rost:licht Crew, die hier nicht nur Licht-technisch eine sehr gute Figur abgaben… auch die Wahl bzw. Zusammensetzung der Bands hat genau gepasst.

Auch war die Rohrmeisterei als Veranstaltungsort eine gute Wahl… lediglich der Termin sollte beim nächsten Mal noch einmal überdacht werden, scheinbar waren viele Gäste dann doch komatös mit dem Gesicht in den Leckereien eingepennt oder hatten einfach keine Kraft mehr, sich nach den Strapazen der Vortage noch einmal aufzuraffen!

Da man aber die Feste feiern soll wie sie fallen, wird es hoffentlich auch nächstes Jahr wieder eine „X-Mas Rock“ Veranstaltung geben! In meinem Kalender habe ich auf jeden Fall schon einmal etwas Platz gelassen!

Fazit: Geiles Konzert, nette Leute, schicke Location, leckere Kaltgetränke… gerne wieder! 

Fitches – FACEBOOK
The Roughtones – FACEBOOK
Mandrake’s Monster – FACEBOOK

VERANSTALTER – Rost:licht

Bilder – Dana Blex / Küstenfuchs Photographie

 

 

come-on.de - Lokalzeitung für Halver

25.02.2014

Magische Momente in der Kirche

HALVER. „Halver rockt! Yeah!“ Mitgerissen vom Zauber des Augenblicks, gab sich das Publikum am Sonntag in der katholischen Christus-König Kirche magischen Momenten hin.

Von Monika Salzmann

Einen unvergesslichen Abend erlebten die Halveraner im Rahmen der Kulturzeit mit „The Royal Squeeze Box“ und der künstlerischen Lichtgestaltung von „Rost:Licht“. Für sich allein waren die Illumination des Schwerter Lichtkünstlers Jörg Rost – eigens für die Kirche komponiert – und die grandiose Freddie Mercury-Hommage von Roman D. Metzner (Akkordeon und Gesang) und Aaron Perry (Gesang) „Standing Ovations“ wert.

Zusammen, in stetem Dialog, waren Licht und Musik von überwältigender, atemberaubender Wirkung. Keine Gelegenheit ließen sich die Zuhörer entgehen, aktiv ins musikalische Geschehen einzugreifen und mit den beiden Musikern auf Zeitreise in die „Queen-Ära“ zu gehen. Ob schunkeln, mitsingen, klatschen oder mit den Füßen stampfen: Jede Vorgabe fand vielfachen Widerhall. Am Ende, bei „We will rock you“, rockte das ganze Haus.

Stehend feierten die begeisterten Zuschauer „The Royal Squeeze Box“, sprich „Die königliche Quetschkommode“, und ihren Lichtzauberer Rost. Aus „aufgeheizter“ Stadionatmosphäre („We are the champions“) kehrten die Besucher letztlich mit „Who wants to live forever“ (für den Film „Highlander“ komponiert) als zweiter Zugabe zur lyrischen Musik des Konzertauftakts zurück.

Ob gefühlvoll mit weitgehend unbekannten Rockballaden aus der Feder Freddie Mercury’s oder kraftvoll mit den großen, unsterblichen „Queen“-Hits: Immer wieder sorgten die beiden sympathischen Musiker aus Dortmund, die sowohl die leisen wie die „vollmundigen“ Töne meisterhaft beherrschten, für wohliges „Gänsehaut-Feeling“ im großen Rund. Gänsehaut, weil Aaron Perry’s Gesang unglaublich authentisch wirkte und an Freddie Mercury im Originalton erinnerte. Und Gänsehaut, weil Roman D. Metzner mit seinem Akkordeon und Gesang in der Tat – wie angekündigt – eine komplette Rockband samt Chor ersetzte, wenn’s sein musste. Er sorgte auch für Jodler und Nachhalleffekt.

Wie Mercury begeisterte Perry, der eine vierjährige klassische Gesangsausbildung in Cambridge absolvierte, mit ungewöhnlich großem Stimmumfang und bemerkenswerter Ausdruckskraft. Extreme Höhen bis ins Falsett hinein meisterte er mit spielerischer Leichtigkeit. Sogar die „Bohemian Rhapsody“, ein Meilenstein der Rockgeschichte und am Sonntag einer der Höhepunkte beim fulminanten „Spagat zwischen Größenwahn und Comedy“, war da nicht zu hoch gegriffen.

Den Menschen Mercury, seinen Glauben, seine Angst vor dem Verlust der großen Liebe, seine Freude am Spiel mit der Sprache und vieles mehr, und den Künstler Mercury lernten die Zuhörer beim frenetisch gefeierten (Licht-) Konzert kennen. Den „Wow“-Effekt toppte einzig das berauschende Farbspiel, mit dem Lichtkünstler Jörg Rost die lyrischen bis pulsierenden Klänge in eine visuelle Dimension übersetzte. Auf einzigartige Weise nahm seine Illumination auf die Architekturelemente der Kirche und den Stimmungsgehalt der Songs Bezug. Faszinierend, diese Melange aus Licht und Musik!

 

Quelle: http://www.come-on.de/lokales/halver/magische-momente-kirche-3382538.html

 

Westfälische Rundschau

Farben, die mit dem Sonnenlicht spielen

SCHWERTE. Nun ist es also offiziell: Mit einer kleinen Feier wurde gestern der "Farbenrausch", den Jörg Rost und seine Crew in die 495 Fensteröffnungen des Sparkassenhauses hingetupft haben, eröffnet.[...] Pünktlich zur Eröffnung um 16 Uhr spielte gestern denn auch die Sonne mit, schickte eine Flut von Strahlen durch die dichte Wolkendecke und entz¸ndete einen "Farbenrausch" in Foyer und Treppenturm. Staunend wanderten die Blicke der Gäste vom Boden an die Decke bis in den Himmel hinein.

 

WAZ

06.09.2013 Parksymphonie in Bottrop

Bottrop.   Zum Abschluss der 100-Jahr-Feier lockt die Parksymphonie noch einmal Tausende Bottroper in ihren Garten. Das magischen Lichtgewand verzaubert die Besucher auf Anhieb. So haben sie den Stadtgarten niemals zuvor erlebt.

Als am Freitagabend im Stadtgarten bei Einbruch der Dämmerung die Lichter angehen, leuchten nicht nur die Augen des Künstlers Jörg Rost (50). Er hat das Lichter-Kunstwerk im Park inszeniert. Wie nach einem 100-jährigem Dornröschenschlaf wachgeküsst erstrahlt vor allem der Parkbereich hinter dem Torbogen im magischen Lichtgewand und verzaubert auf Anhieb die zahlreichen Besucher durch seine außergewöhnliche Aura.


Flüsternd, fast auf Zehenspitzen nähert sich das neugierige Publikum dem Torbogen an der Parkstraße. Zu dem Zeitpunkt ahnt es noch niemand: An diesem Abend bleibt nichts wie es einmal war. Die Dimensionen von Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Raum und Zeit werden transzendentalisiert und münden für einen langen Augenblick in etwas Erhabenem. Was ist dieses Etwas, das man nicht in Worte fassen, ja nur hier und an diesem Abend erfahren kann? Es ist eine Mischung aus leisen Tönen, geheimnisvoll flackernden Lichtern und kuriosen Begebenheiten, die das Fest der Sinne zum Leben erweckt. Selbst höhere Mächte stimmen mit Blitz, Donner und kurzem Schauer in eine harmonische Symphonie ein. Geschichten fügen sich zu einem Ganzen zusammen, ohne einen Dirigenten, ohne Solisten.


Jörg Rost ist in seinem Element: „Wir lieben das! Nichts lässt sich vorherbestimmen. Es ist der Zufall, der gerade den Ablauf der Dinge koordiniert. Improvisation gehört dazu und ist immer mit eingerechnet.“ Von seltsamen Wesen angesprochen, lustwandelt die erheiterte Masse entlang der Pappelalleen und staunt. Da bewegt sich ein wild schaffender Marathonmaler unaufhörlich zwischen drei Leinwänden und kreiert ungewöhnliche Motive ohne einen Anfang und ohne ein Ende – so entwickelt sich aus dem anfänglichen Hofnarren nach mehrmaligem wischen und pinseln auf einmal ein Tintenfisch. Neugierig schauen die Besucher zu und müssen feststellen: Seine Bilder werden nie fertig. Auf der Wiese lädt die Familie der Leuchtpilze ein, sich niederzulassen, dem bunten Treiben aus der Distanz zuzuschauen, sich im Rausch der Farben zu baden.
„Seit fast einem halben Jahrhundert wohnen ich und meine Familie hier, gleich hinter den Bäumen. Wir haben jeden Tag einen schönen Blick auf diese Fontäne. Doch heute ist der Park besonders schön, nicht wieder zu erkennen. Alles ist alt und doch so neu. Ein tolles Erlebnis“, Norbert Ketteler und seine Frau Jirina sind in den Stadtgarten gekommen, um sich überraschen zu lassen und sie sind begeistert.


Auch Birgit Lenser, eine alteingesessene Bottroperin, freut sich und findet es spitze, so ein großartiges Angebot der Stadt erleben zu können. Sie erinnert sich noch gut an damals, vor 40 Jahren, als es noch eine Parkordnung gab und einen strengen Parkwächter mit einem imposant großen Schäferhund. „Wehe, wir wären so wie heute auf die Wiese gegangen!“, schmunzelt sie. Ilse Ortmann vom Kulturamt kann sich dem Zauber des Abends kaum entziehen. „Ich bin einfach nur begeistert, dass die Leute begeistert sind. Der Stadtpark wurde gebührend gewürdigt und durch die Künstler und die Kulturförderer einfach nur spitze in Szene gesetzt. Heute waren Kulturinhalte da, wo die Leute sind. Ganz nah am Publikum. Das finde ich toll.“

Kurz vor Mitternacht spielt es fast keine Rolle mehr, ob noch das eingeplante Feuerwerk stattfindet. Um vier Uhr nachts, zusammen mit dem fleißigen Abbauteam, verlassen die letzten die Bühne. Der Vorhang fällt.
Ilona Fudali

(http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/lichter-und-toene-verwandeln-stadtgarten-in-zauberwald-id8416854.html)